Zwischen Sowjets und Amerikanern - Besatzungszeit in Österreich

Zwischen Sowjets und Amerikanern - Besatzungszeit in Österreich
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Mediennummer: 4802093
Medienart: Online
Eignung: Mittelstufe, Oberstufe, Erwachsenenbildung
Einsatz: 20./ 21. Jhdt., Cinemathek, Deutsch, Dokumentarspielfilm, Erwachsenen-/Lehrerfortbildung, Ethik, Geschichte, Länderkunde, Neuere Geschichte, Politik, Politische Bildung, Religion, Religion, Sozialkunde, Verschiedenes, Verschiedenes, Österreich
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2025
Zeit: 00:46:00

Kurzbeschreibung:
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs steht Österreich unter der Kontrolle zweier gegensätzlicher Mächte: der USA und der Sowjetunion. Entlang von Donau und Enns verläuft eine streng bewachte Demarkationslinie. Der Wiederaufbau des Landes und die Neugründung des Staates gestalten sich schwierig, aber hoffnungsvoll.
Durch die Besatzungszonen werden Städte und Regionen geteilt, was den Alltag der Bevölkerung zusätzlich erschwert. Soldaten leben in beschlagnahmten Gebäuden, viele Menschen müssen Wohnraum teilen oder verlassen. Gleichzeitig befinden sich hunderttausende Kriegsopfer, Flüchtlinge und Vertriebene in Lagern.
Die Alliierten verfolgen NS-Verbrechen juristisch. Während die westlichen Mächte den Wiederaufbau mit Hilfsprogrammen wie dem Marshallplan unterstützen, kommt es in sowjetisch besetzten Gebieten zu Enteignungen und zur Gründung von USIA-Betrieben. Trotz aller Spannungen entsteht auch kultureller Austausch. Ab 1953 werden die Grenzkontrollen gelockert. Mit dem Staatsvertrag von 1955 endet die Besatzung – Österreich wird wieder frei und geeint.