Der Weg des Huhns in Österreich

Der Weg des Huhns in Österreich
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Mediennummer: 4800343
Medienart: Online
Eignung: Mittelstufe, Oberstufe, Berufsschule/PTS
Einsatz: Allgemeines, Berufsorientierung, Berufsschulen, Biologie/Umweltkunde, Ernährungslehre, Geografie und Wirtschaftskunde, GW - Oberstufe, Gütererzeugung, Hauswirtschaft, Konsumgesellschaft, Land- und Forstwirtschaft / Tiere / Pflanzen, Land- und Forstwirtschaft / Tiere / Pflanzen, Lebens-und Genussmittel / Ernährung, Lebens-und Genussmittel / Ernährung, Lebenskunde, Lebensmittel, Lebensräume, Pflanzenkunde, Volkswirtschaft, Vögel
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2018
Zeit: 00:35:00

Kurzbeschreibung:
Alles zum Lebensmittel Huhn - ein kritisches und aufklärendes Portrait vom Bauern bis zum Kühlregal. Bsp-Themen: Aufzucht, Herstellung, Tierhaltung, Futtermittel, Einsatz von Medikamente, etc. Während der Konsum von rotem Fleisch abnimmt, essen wir Österreicher immer mehr Hühnerfleisch. Dennoch entstehen nur wenige neue Ställe und wir importieren immer mehr. Die meisten österreichischen Mäster bewirtschaften Ackerflächen und halten auch andere Tiere. Etwa 40.000 Hühner braucht man heute als konventioneller Bauer, um allein von der Mast leben zu können. Die meisten heimischen Hühnerställe sind kleiner und gehören Bauernfamilien. Die österreichischen Verarbeitungsbetriebe stehen im Wettbewerb mit Ländern, in denen Tierschutzgesetze und Sozialstandards nicht vergleichbar sind. So dürfen etwa österreichische und Schweizer Bauern weit weniger Hühner pro Quadratmeter halten als in jedem anderen Land. Der Weltmarkt ist derselbe, die Spielregeln andere. Davon betroffen ist vor allem verarbeitetes Fleisch.

Zwei für die schnelle Mast optimierte Rassen von zwei internationalen Züchtern haben in Österreich Bedeutung, eine für die konventionelle und eine für die biologische Haltung. Die Großeltern leben im Ausland, die Eltern kommen als Küken zu einem Elterntierbetrieb in Österreich oder einem Nachbarland. Mastküken schlüpfen in einer Brüterei. Beim österreichischen Hühnerbauern leben sie mit tausenden Artgenossen in Bodenhaltung und fressen hauptsächlich Futter aus Österreich und zusätzlich gentechnikfreies Soja aus Südamerika. Bio-Hühner fressen Bio-Futter und haben einen Auslauf ins Freie.

Impfungen bekommen alle Hühner, Medikamente nur im Krankheitsfall und vom Tierarzt. Konventionelle Hühner kommen im Alter von einem Monat zur Schlachtung, Bio-Hühner nach zwei Monaten. Die Konsumenten wollen immer mehr Brustfleisch, jedes Huhn hat aber auch zwei Keulen und zwei Flügel.

Unser Team von BildungsTV hat auch ein Gespräch mit Hannes Royer, dem Obmann und Gründer geführt. Zu finden ist das Interview hier: https://www.youtube.com/watch?v=fg7gM5hH87w