Der Weg der Butter in Österreich

Der Weg der Butter in Österreich
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Mediennummer: 4800337
Medienart: Online
Eignung: Mittelstufe, Oberstufe, Berufsschule/PTS
Einsatz: Allgemeines, Berufsorientierung, Berufsschulen, Biologie/Umweltkunde, Ernährungslehre, Geografie und Wirtschaftskunde, GW - Oberstufe, Gütererzeugung, Hauswirtschaft, Konsumgesellschaft, Land- und Forstwirtschaft / Tiere / Pflanzen, Land- und Forstwirtschaft / Tiere / Pflanzen, Lebens-und Genussmittel / Ernährung, Lebens-und Genussmittel / Ernährung, Lebenskunde, Lebensmittel, Lebensräume, Volkswirtschaft
Sprache: Deutsch
Produktionsjahr: 2018
Zeit: 00:11:00

Kurzbeschreibung:
Fünf Kilo Butter isst ein Österreicher pro Jahr. Trotz Imagekrise und -wandel in den vergangenen Jahren blieb der Pro-Kopf-Verbrauch gleich. Maschinen, die Butter für den Lebensmitteleinzelhandel und Großabnehmer produzieren, sehen überall auf der Welt ähnlich aus. Butterfässer gibt es in Österreich nur mehr in kleinen Sennereien, Bauernhöfen und Ausbildungsstätten. Die großen Molkereien können Österreichs Bedarf für den Frischverzehr locker decken. Einige spezielle Butterfetterzeugnisse für die Lebensmittelindustrie können aber nur dafür geeignete Maschinen im Ausland produzieren.
Für die Qualität der Butter ist die Fütterung der Kühe entscheidend. Der Anteil an frischem Grünfutter wirkt sich positiv auf die Zusammensetzung des Fettes aus, insbesondere auf den Anteil ungesättigter Fettsäuren. Butter besteht zu mindestens 82 Prozent aus Fett. Große Hersteller frieren im Sommer, wenn die Kühe mehr frisches Grünfutter fressen, Butter ein. So gibt es das ganze Jahr über Butter aus Milch, die im Sommer gemolken wird. Ein weiterer Grund für das Tieffrieren ist, dass die Butter-Nachfrage im Winter am größten ist, wenn die Kühe weniger Milch geben.

Unser Team von BildungsTV hat auch ein Gespräch mit Hannes Royer, dem Obmann und Gründer geführt. Zu finden ist das Interview hier: https://www.youtube.com/watch?v=fg7gM5hH87w